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Kunstraum Bernhard Springer: Groupies

“Groupies” ist ein Bild der neuen Serie “Ghosts” von Bernhard Springer – gemalt mit Spray und Lackrolle. Der vielseitige Künstler erzählt während der Dreharbeiten über sein Verhältnis zu Geistern und den “neuen Medien” und warum er nach vielen Jahren Medienarbeit wieder bei der Malerei gelandet ist.

Stand: 11.07.2017 |Bildnachweis

Bei Bernhard Springer – freischaffender Künstler, in den Bereichen Malerei, Video, Film und Skulptur –  werden Kunstwerke “laut”: Sie sprühen im wahrsten Sinne des Wortes von bunten, oft unverfälschten, weil nicht gemischten Farben, seine Objekte sind großflächig besprüht, die Gesten der (gegenständlichen) Figuren werden durch Entfremdungstechniken dramatisch – seine Kunst muss nicht nach Aufmerksamkeit schreien, sie ist mehr als präsent! – Keine vorbeihuschenden Erscheinungen, wie man vielleicht nach dem Titel seiner aktuellen Ausstellungsserie “GHOSTS” meinen könnte.

Er zeigt uns die “GROUPIES” in dieser Serie: Motive aus realistischen Situationen, oft entlehnt aus einzelnen fotographischen Sequenzen. Verfremdet wird die erkennbare Gegenständlichkeit mittels Farbauftrag, Farbgebung und Maskierung der dargestellten Personen. Damit wird die offensichtliche Identität genommen; es entsteht Raum für neue Interpretationen von Realismus.

“Man sollte einen Künstler nicht nach der Bedeutung seiner Bilder fragen. Worüber ein Künstler Auskunft geben kann, ist beispielsweise die Zusammensetzung der Farben oder die Beschaffenheit der Malgründe, also alles was unter die Wie-hat-er-das-gemacht?-Frage fällt. Vielleicht kann man ihm beim Arbeiten zuschauen. Wenn ein Künstler etwas zur Bedeutung seiner Bilder zu sagen hätte, würde er nicht malen, sondern schreiben und vielleicht Essays über die Kunst verfassen.”

Bernhard Springer

Lebenslauf des Künstlers

Bernhard Springer wurde 1955 in Hannover geboren. Abitur, Wehrdienst, Bildhauerpraktikum bei Hanns-Joachim Klug, Studium der Theologie, Literaturgeschichte, Linguistik, Logik und Wissenschaftstheorie, Magister Artium, Promotion in Filmphilologie.
Seit 1980 ist er freischaffender Künstler in den Bereichen Malerei, Video, Film und Skulptur, Einzelausstellungen im In- und Ausland u. a. München, Berlin, Stuttgart, Zürich, Graz, Turin, New York, Mitbegründer der Produzentengalerie “Galerie U5”. Er lebt und arbeitet in München.

 

Bernhard Springer
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Bernhard Springer (* 1955 in Hannover) ist ein deutscher Künstler.
Inhaltsverzeichnis

1 Leben
2 Einzelausstellungen (Auswahl)
3 Gruppenprojekte (Auswahl)
4 Ausstellungen Kurator (Auswahl)
5 Preise und Förderstipendien
6 Filme
7 Literatur
8 Weblinks
9 Einzelnachweise

Leben

Springer absolvierte ein Bildhauerpraktikum bei Hanns Joachim Klug, sowie ein Studium der Theologie, Literaturgeschichte, Linguistik, Logik und Wissenschaftstheorie. Er erhielt einen Abschluss als Magister Artium und Promotion in Filmphilologie. Springer ist verheiratet, hat 3 Kinder, und lebt in München.

Bernhard Springer ist seit 1980 als freischaffender Künstler in den Bereichen Malerei, Film, Video und Skulptur tätig. Er war Gründungsmitglied der Künstlergruppe „frisch gestrichen“, der Produzentengalerie „Galerie U5“ (1980–1990) und des Kunstfanzines „plastic-indianer“. Springer ist Pressesprecher und Mitglied Kuratorium FMDK e.V. Kunstsalon Kunstareal München [1]. Springer hat seit 1996 ein Atelier in den Domagkateliers [2], 2009 wirkte mit am Pilotfilm GROUPIES zu der BR Dokumentationsreihe „Kunstraum“ [3]. Er unternimmt seit 2012 verstärkte Tätigkeiten als Kurator so bei TAG Temporary Art Gallery z.Zt Sapporobogen 6–8, München [4].
Einzelausstellungen (Auswahl)

1985: TURN AROUND HERMAN, Exhibition Space Greenstreet New York
1987: PRIMA LEBEN & STERBEN, ProfiDruck München
1988: VOODOO-DADA, Letzte Ausstellung vor der Autobahn, München
1989: NERVENSTÜRME, Galerie U5 München
1990: LOB DER TOPOLOGIE, Semiotikkongress Passau
1997: DIE KUNST DES ZENS BEIM BOGENSCHEISSEN, AKKU DomagkAteliers München
1999: SAME SAME BUT DIFFERENT, KUNSTFORUM Kunstpark Ost München
2001: PUBLIC DOMAIN, GAP Werkraum München
2002: KISS THE SKY, Atelier Immendorf Düsseldorf
2006: FRIENDLY FIRE, Galerie Académie du Vin München
2007: TRANSLATOR X, Kunstverein Kunst und Kultur zu Hohenaschau
2008: PLASTIC-INDIANER, Iwalewa-Haus Bayreuth [5]
2009: MEN AT WORK, St. Benedikt bei OpenWestend München
2010: KISS THE SKY, AK 68 Wasserburg
2011: GHOSTS, Galerie Zewe München
2013: MEN AT WORK, Galeriehaus Weinelt Hof [6][7]
2015: A DIFFERENT VIEW, Goldberg Studios München
2016 GHOSTS, Museum Altomünster[8]

Gruppenprojekte (Auswahl)

1981–1982: FRISCH GESTRICHEN, München, Freising, Göttinger Kunstmarkt
1982–1984: NEUE HEIMAT, München, Graz, Berlin
seit 1983: KUNSTSALON, FMDK e.V. Jahresausstellungen, Haus der Kunst München
1983–1984: TENDENZ & KLIMA, Staatl. Kunsthalle Berlin, Stuttgart etc.
1985–1989: EX-NEUE HEIMAT, München, Velen, Düsseldorf, Bonn etc.
1990–2010: SKLAVEN KÜSST MAN NICHT, Galerie der Künstler BBK München, Neue Galerie Landshut, Neuer Kunstverein Regensburg, Kunstraum Süd Frankfurt [9], Kunstarkaden München etc.
seit 1996: DOMAGKTAGE, DomagkAteliers München
2011–2012: EROS, Ausstellungs- & Gruppenprojekt Kunst & Wissenschaft, Halle50 DomagkAteliers München [10]

Ausstellungen Kurator (Auswahl)

2007: HERR MAIER UND DIE STARS, Filmmuseum München, Jubiläum 25. Filmfest München
2010: ROTKÄPPCHEN LACKIERT DEN WOLF, bei KUNSTSALON, Haus der Kunst München
2011: DREAMTIME (Kurator), bei KUNSTSALON, Haus der Kunst München
2012: CHIEMGAU ABOGINALS, TAG (Temporary Art Gallery) München
2012: OLYMPIA & KUNST MÜNCHEN 1972–2012, TAG (Temporary Art Gallery) München [11][12]
2012: BLACK GERMANY, bei KUNSTSALON, Haus der Kunst München
2014: WASSER-FESTIVAL. Kultur- und Wissenstage Bad Endorf 2014
2015: APPARATE, halle50, städt. Atelierh. a. Domagkpark [13]
2016: FESTIVAL DER VIDEOKUNST, halle50, städt. Atelierh. a. Domagkpark

Preise und Förderstipendien

1988 Prix du Conseil de L’Europe / Preis des Europarates für Plastic-Indianer no 15, IX. Festival International de Video et des Arts electronicques, Locarno 1988,
1993: I. Traileraward für den ProSieben News-Trailer (Text + Konzept), München
2004: Atelierförderprogramm der Regierung von Oberbayern
2010: Atelierförderung des Kulturreferats München

Filme

2013: Deutsch oder Polnisch (Regie)
2006: No Time to Die, R.: King Ampaw (Coproduzent)
2001: Suck My Dick, R.:Oskar Roehler (Producer)
1999: Nichts als die Wahrheit, R.: Roland Suso Richter (Dramaturg)
1997: 14 Tage lebenslänglich, R.: Roland Suso Richter (Scriptconsulting)
1994: Heinz Rühmann: Kleiner Mann ganz groß (Regie)
1987: Plastic-Indianer No 15 (Coregie, Coproduzent)

Literatur

FILMANALYSE FÜR DIE PRAXIS IN UNTERRICHT, LEHRE UND FILMDRAMATURGIE, in: STRATEGIEN DER FILMANALYSE – reloaded -, München 2010
HERR MAIER UND DIE STARS, München 2007
NAPOLA – Materialien für den Unterricht, München 2005
DIE REISE DES JUNGEN CHE – Materialien für den Unterricht, München 2004
DER UNTERGANG – Materialien für den Unterricht, München 2004
EDLE WILDE – ROTE TEUFEL. INDIANER IM FILM, München 1997
LIQUID IMAGES: A semiotic analysis of on-air promotion and TV-design of TV stations (engl.), in: Semiotics of the Media,

Berlin/ New York 1997

KANNIBALE & LIEBE, in: ED GEIN. A QUIET MAN, München 1994
HEINZ RÜHMANN – ICH BIN EIN ANHÄNGER DER STILLE, München 1993
HUGH, ICH HABE GESPROCHEN – INDIANER IM FILM, in: Prärie- und Plainsindianer, Koblenz 1990
REPERTOIRE, in: Reinhold Rauh: WIM WENDERS UND SEINE FILME, München 1990
NARRATIVE UND OPTISCHE STRUKTUREN IM BEDEUTUNGSAUFBAU DES SPIELFILMS (Diss.), Tübingen 1987 [14]
THEORIE DER SYNTAGMATIK, in: Strategien der Filmanalyse, München 1987
GERAHMTES ERZÄHLEN. Die Beziehung von Rahmen- und Binnenerzählung in C.F. Meyers „Die Hochzeit des Mönchs“ (Mag.arbeit), München 1980

Weblinks

Website von Bernhard Springer

Einzelnachweise
[1] FMDK e.V.
[2] Domagkateliers seit 1996
http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/bernhard-springer-100.html (Memento vom 2. Januar 2014 im Internet Archive) GROUPIES bei „Kunstraum“ BR alpha
[3] Interview Kurator Olympia
PLASTIC-INDIANER Iwalewa Haus Bayreuth (Memento vom 2. Januar 2014 im Internet Archive)
[4] Galeriehaus Hof
[5] youtube-video MEN AT WORK Galeriehaus Hof
Dorothea Friedrich Altomünster: Altomünster: Magie und Alltag. In: sueddeutsche.de. ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 18. September 2016]).
[6] SKLAVEN in Frankfurt
[7] Vernissage EROS DomagkAteliers 2011
Christopher Griebel auf tv münchen zu OLYMPIA 1972–2012 (Memento vom 30. April 2013 im Internet Archive)
[8] Eröffnungsrede Hans-Jochen Vogel AltOB München
Jürgen Moises: Kunst: Lithium statt Hostie. In: sueddeutsche.de. ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 18. September 2016]).
[9] Narrative und optische Strukturen … bei Google Books

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Bernhard Springer
Film producer

من فريد ظفور

مصور محترف حائز على العديد من الجوائز العالمية و المحلية في مجال التصوير الفوتوغرافي.